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Wohnen im Alter – Hilfeleistungen in den eigenen vier Wänden

Pflegekraft unterstützt eine Seniorin.

Gerade im Alter möchte man möglichst lange in seinem eigenen Zuhause wohnen und das gewohnte Umfeld nicht missen. Körperliche Einschränkungen können die gewünschte Selbstständigkeit jedoch schnell mindern. Inzwischen gibt es zahlreiche Hilfsangebote zur Unterstützung von Senioren, um den Alltag weiterhin gut bewältigen zu können. In diesem Beitrag haben wir Ihnen eine Übersicht zusammengestellt.

Der Hausnotruf für den Notfall

Wer allein wohnt, hat nicht immer medizinisches oder pflegendes Personal in seiner Nähe, wie es beim Betreuten Wohnen oder in Pflegeheimen der Fall ist. Bei medizinischen Notfällen ist es deshalb essenziell, mittels eines Hausnotruf schnell Hilfe anfordern zu können. Hierzu tragen die Senioren ein Gerät mit Notfallknopf bei sich, meistens um den Hals oder am Armgelenk. Wird der Notfallknopf ausgelöst, wird eine Verbindung zur Hausnotrufzentrale hergestellt, welche umgehend eine Pflegekraft losschickt.

Essen auf Rädern und offener Mittagstisch

Wer selbst nicht mehr zum Kochen imstande ist, für den ist das Essen auf Rädern eine interessante Option. Dabei werden fertig zubereitete Mahlzeiten in einer Warmhaltebox direkt an die Haustür geliefert. Je nach Anbieter werden beim Speiseplan auch Mahlzeiten für Diabetiker und Menschen mit Laktoseintoleranz berücksichtigt.

Insbesondere für alleinstehende Senioren ist das tägliche Kochen aufgrund des hohen Aufwands oft nicht mehr möglich. Durch entsprechende Essenslieferungen wird eine ausgewogene Ernährung gewährleistet und die pflegenden Angehörigen werden entlastet.

Einige Altersheime bieten einen offenen Mittagstisch an. Dort können auch in ihrem eigenen Zuhause lebende Senioren dazustoßen, um eine warme Mahlzeit zu erhalten.

Das bisschen Haushalt – Haushaltshilfe für Senioren

Eine Pflegehilfskraft vom Mobilen Sozialen Dienst einer sozialen Einrichtung wie der Diakonie oder Arbeiterwohlfahrt unterstützt Senioren, damit diese ihre täglichen Aufgaben im Haushalt weiterhin bewältigen können. Insbesondere bei körperlichen Einschränkungen ist das Putzen und Tragen von Einkäufen für Senioren mit einer hohen Anstrengung verbunden. Zu den typischen Aufgaben einer Senioren-Haushaltshilfe zählen:

  • Aufräumen und Putzen des Hauses oder der Wohnung
  • Einkauf von Lebensmitteln
  • Zubereitung von Mahlzeiten
  • Erledigung kleiner Gartenarbeiten
  • Wäsche waschen

Der betagte Hausbewohner und seine Angehörigen werden durch diese Unterstützung entlastet. Außerdem schauen Haushaltshilfen regelmäßig vorbei und können bei Unwohlsein die Verwandten oder einen Arzt kontaktieren. Weil auch der soziale Kontakt sehr wichtig ist, werden ausführliche Gespräche geführt, in denen nicht nur der Gesundheitszustand und das Wohlbefinden der Senioren erfragt werden.

Besuchs- und Begleitdienste

Eine weitere Unterstützung können ehrenamtliche Besuchs- und Begleitdienste sein, die mit den Senioren Zeit verbringen und mit ihnen Gespräche führen. Sie entlasten bei den kleinen Aufgaben im Haushalt, begleiten Senioren zum Einkaufen und Arzt oder gehen mit ihnen spazieren oder ins Theater. Es gibt eine Vielzahl an Angeboten, die sich auf die individuellen Bedürfnisse zuschneiden lassen. Im Vordergrund steht dabei, Hilfe bereitzustellen und für Abwechslung im Alltag zu sorgen, um das Leben so angenehm und komfortabel wie möglich zu gestalten.

Häusliche Pflege

Hinsichtlich des Themas der Pflegebedürftigkeit ist es ratsam, sich frühzeitig mit den Optionen der häuslichen Pflege zu befassen. Diese kann entweder von Angehörigen oder ambulanten beziehungsweise stationären Pflegekräften übernommen werden. Hierbei sollte je nach Pflegegrad und Möglichkeiten der Angehörigen entschieden werden, wer die Pflege übernimmt.

In unserem Beitrag „Pflege zu Hause – welche Möglichkeiten gibt es?“ haben wir Ihnen die wichtigsten Fakten zur häuslichen Pflege sowie eine Checkliste zusammengestellt.

Kosten für die Hilfeleistungen

Die hier angeführten Hilfeleistungen werden teilweise von der Pflegekasse übernommen, entscheidend ist dabei oft der jeweilige Pflegegrad (1 = geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit bis 5 = schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung). Dennoch ist eine Eigenbeteiligung in den meisten Fällen üblich. Für Senioren, die so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden wohnen möchten, können dabei erhebliche Kosten anfallen, da auch für Pflegeprodukte wie Gehhilfen, Schienen, Verbandsmaterial usw. eine Zuzahlung fällig ist. Wenn die Kosten mit der Rente nicht mehr gedeckt werden können, aber das Eigenheim nicht verkauft werden soll, ist der Immobilien-Teilverkauf eine interessante Option.

Der Eigenheimbesitzer veräußert dabei lediglich einen Anteil seiner Immobilie (bis zu 50 Prozent) und erhält im Gegenzug ein lebenslanges Nießbrauchrecht, das erstrangig im Grundbuch eingetragen wird. Somit wird die Immobilie ihrem Ruf als Altersvorsorge gerecht.

Fazit – das wichtigste zu Hilfeleistungen in den eigenen vier Wänden

  • Hilfe annehmen: Wenn Sie Hilfe brauchen, sollten Sie diese auch annehmen. Die Hilfskraft soll Sie in erster Linie entlasten und Ihnen nicht die Selbstständigkeit absprechen.
  • Nach eigenen Bedürfnissen entscheiden: Es gibt eine Vielzahl an möglichen Angeboten. Überlegen Sie sich in Ruhe, welche für Sie infrage kommen.
  • Immobilien-Teilverkauf: Nutzen Sie den Immobilienteilverkauf zur Finanzierung Ihrer Hilfsleistungen.
Marian Kirchhoff
Marian Kirchhoff
Aug. 2021
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