Search
Generic filters
Exact matches only
Filter by Custom Post Type
test

Artikel

Warmwintergarten als Wohn-Extra: Was muss ich dabei beachten?

Warmwintergarten als Wohn-Extra dank Teilverka

Fordern Sie ganz unkompliziert und unverbindlich Ihr persönliches Teilverkaufs-Angebot an. Wir beraten und führen Sie gerne durch den ganzen Teilverkaufs-Prozess.

Lisa von der Deutschen Teilkauf nimmt Informationen für den Immobilien-Teilverkauf mit Nießbrauchrecht auf.

Das Gärtnern erfreut sich in Deutschland seit jeher großer Beliebtheit. Die Arbeit im Garten ist gesund und bietet zudem einen großartigen Mehrwert: Ein gepflegter Garten ist ein Hingucker, nicht nur für Sie im Alltag, sondern auch für Ihre Besucher. Doch nicht immer spielt das Wetter hierzulande mit. Witterungsfreie Aussicht auf das grüne Paradies Ihrer Immobilie können Sie in einem Wintergarten genießen. Ein Wintergarten ist ein meist verglaster Anbau am Eigenheim. Waren Wintergärten früher häufig unbeheizt und meist nur Lagerort für Pflanzen im Winter, gönnen sich inzwischen immer mehr Menschen den Luxus eines beheizten Wintergartens. Was Sie beim Bau eines Warmwintergartens als Wohn-Extra an Ihrem Eigenheim beachten sollten, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

Der Wintergarten: Wohnluxus für zu Hause

Ein Wintergarten als Wohn-Extra hat viele Vorteile: Sie können windgeschützt bei schlechtem Wetter im Trockenen sitzen und die Aussicht auf Ihren Garten genießen. Im Sommer sind Sie vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Im Winter hingegen können Sie sich vor Kälte und Ihre Pflanzen vor Frost schützen. Ein Wintergarten bietet sich zudem als zusätzlicher Wohn- und Stauraum an und wertet ein Eigenheim auf. Insbesondere ein Wohnwintergärten ist aber auch ein Stück Luxus für Ihr Zuhause und dementsprechend kostenintensiv, wie jeder Anbau. Daher sollten Sie vor der Anschaffung einige Fragen rund um den Bau klären. Eine Übersicht der wichtigsten Aspekte finden Sie hier in unserem Blog. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Kalt- und Warmwintergarten sowie der Mischform, einem mittelwarmen Wintergarten. Ein Kaltwintergarten ist wenig bis gar nicht isoliert, unbeheizt und lediglich im Sommer als Wohnraum nutzbar. Dafür sind Aufwand und Kosten bei einem solchen Bauwerk niedriger als bei den beiden anderen Optionen. In der Regel dient ein kalter Wintergarten als Durchgang zum Garten und zur Lagerung von Pflanzen. Ein mittelwarmer Wintergarten wird isoliert, jedoch nicht beheizt. Im Winter kann er als kalter Wohnraum benutzt werden. Er dient häufig aber ebenso als Lagerort für Pflanzen. Den meisten Planungsaufwand und die höchsten Kosten verzeichnet ein sogenannter Wohn- oder Warmwintergarten. Sie sind hochisoliert und an das Heizsystem Ihres Hauses angeschlossen. Dadurch lässt sich ein angenehmes Raumklima erzeugen. Dies ermöglicht Ihnen den ganzjährigen Aufenthalt und bietet den Luxus eines zusätzlichen Wohnraums. Auch exotische Pflanzen gedeihen dort im Winter gut. Insbesondere der Anschluss an Ihr Heizsystem macht den Bau eines Warmwintergartens jedoch zu einer komplexen Baumaßnahme, die gegebenenfalls genehmigungspflichtig ist.

Was Sie beachten müssen – Planung, Material, Kosten, Genehmigungen

Eine Faustregel besagt, je größer und wärmer der gewünschte Wintergarten sein soll, desto teurer wird er auch. Außerdem ist für Sie wichtig, dass ein Wintergarten stets bauantragspflichtig ist, in einigen Bundesländern ist sogar eine Baugenehmigung vom Bauamt erforderlich. Hinzu kommt, dass die Genehmigung Ihres Bauvorhabens von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird: Grundsätzlich müssen Sie einen Mindestabstand von 2,5 bis 3,0 Metern zum Nachbargrundstück einhalten. Ein Dach aus Glas bietet Ihnen ein tolles Panorama und einen schönen Ausblick auf den Himmel in sternenklaren Nächten. Dies verpflichtet Sie zugleich aber auch aus Sicherheitsgründen zum Einbau von teurem Verbundsicherheitsglas.

Seit November 2020 gilt in Deutschland das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Es verpflichtet Sie zur Einhaltung von energetischen Richtwerten. Das gilt auch für Warmwintergärten, wenn diese an ein neues Heizsystem angeschlossen werden. Die Einhaltung dieser Richtwerte macht den Einbau von qualitativ hochwertigen Materialen erforderlich. Ausnahmen gelten für Wohnwintergärten mit einer Fläche von weniger als 50 Quadratmetern sowie für Anbauten, deren Beheizung über den bestehenden Heizkessel erfolgt. Die für Sie gültigen Bauvorschriften können Sie beim zuständigen regionalen Bauamt erfragen.

Ist gegen Ihr Bauvorhaben formell nichts einzuwenden, bieten sich Ihnen vielfältige Möglichkeiten, das neue Wohn-Extra zu gestalten. Primär ist die Ausrichtung des Wintergartens entscheidend. Einen Wohnwintergarten können Sie überall an Ihr Eigenheim anbauen, auch frei stehende Modelle sind beliebt. Besonders im Sommer aber kann eine falsche Positionierung und/oder Überdachung den Aufenthalt unangenehm werden lassen. Am beliebtesten sind Flachdachkonstruktionen, zumeist mit einem Dach aus Glas, die jedoch eine Beschattung benötigen. Für ein harmonisches Gesamtbild empfiehlt es sich, das Dach analog zu dem des Eigenheims einzudecken. Die Wände sind oftmals Glastüren, die im Sommer eine Öffnung ermöglichen. Feste Wände bieten aber eine bessere Dämmung. Sollten Sie sich für Glaswände entscheiden, bedenken Sie, dass das GEG Doppel- oder Dreifachverglasungen vorschreibt. Die Materialwahl lässt Ihnen viele Freiheiten. Die Vorzüge und Nachteile einzelner Baustoffe zeigen wir Ihnen in folgender Tabelle auf:

MaterialVorteileNachteile
Kunststoff- Kostengünstig
- Vielfältig individualisierbar
- Pflegeleicht
- Geringe Belastbarkeit
Holz- Optimale Wärmedämmung
- Gemütliches Flair
- Robust
- Pflegeintensiv
Aluminium- Witterungsbeständig
- Pflegeleicht
- Robust
- Schlechte Wärmedämmung
- Sterile Atmosphäre
Edelstahl- Hoher Einbruchsschutz
- Pflegeleicht
- Stabil
- Schlechte Wärmedämmung
- Sterile Atmosphäre

Neben den Materialkosten sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass Baugenehmigungen kostenpflichtig sind. Sie müssen die Kosten für Montage ebenso beachten wie die Fundamentlegung. Um im Sommer nicht unter Hitze zu leiden, müssen Sie zudem an die richtige Beschattung denken. Vor allem Markisen sind effizient und leicht bedienbar, auch Jalousien und Faltrollos sind gängige Optionen. Um Schimmel vorzubeugen, benötigen Sie in manchen Fällen eine zusätzliche Belüftung. Konservativ gerechnet kostet der Bau eines Warmwintergartens als Wohn-Extra ab 12.000 Euro aufwärts. Hinzu kommen die Betriebskosten. Die unten aufgeführten Angaben sind lediglich Richtwerte. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Anbietern, die bereit sind, Ihnen ein konkretes Angebot zu unterbreiten.

LeistungKosten
Materialkostenca. 4.000 bis 27.000 Euro (abhängig vom Material)
Baugenehmigungca. 400 bis 600 Euro (abhängig vom Bundesland)
Fundamentca. 1.200 bis 5.500 Euro
Montageca. 2.000 bis 6.000 Euro
Heizungca. 2.500 bis 5.000 Euro
Belüftungca. 200 bis 2.000 Euro
Beschattungca. 2.000 bis 3.500 Euro
Gesamtca. 12.300 bis 45.600 Euro

Finanzierung durch Immobilien-Teilverkauf

Die eigene Immobilie zu modernisieren und sie damit aufzuwerten, zahlt sich aus. Neben einem höheren Marktwert profitieren Sie als Eigentümer von baulichen Maßnahmen, die Ihre Lebensqualität erheblich verbessern können. Ein Wintergarten ist nur eines von vielen Beispielen. Doch sind solche Bauvorhaben in der Regel kostenintensiv und Investitionen dieser Art müssen sich finanzieren lassen. Viele Pensionäre lehnen eine Kreditaufnahme ab.

Für Immobilieneigentümer ab 55 Jahren lohnt sich deshalb in vielen Fällen der Immobilien-Teilverkauf. Dabei verkaufen Sie einen Anteil Ihres Eigenheims an einen sogenannten stillen Miteigentümer. Die Deutsche Teilkauf kauft bis zu 50 Prozent Ihrer Immobilie, wobei der Marktwert mindestens 100.000 Euro betragen muss. Sie genießen weiterhin die Vorzüge Ihrer eigenen Wohnimmobilie bis an Ihr Lebensende: egal ob Sie weiterhin zu Hause wohnen bleiben oder dank des Nießbrauchrechts Ihre Immobilie vermieten wollen. Das Nießbrauchrecht wird nach dem Teilverkauf von einem Notar im ersten Rang des Grundbuchs eingetragen, noch vor der Finanzierungsgrundschuld. Dafür bietet Ihnen die Deutsche Teilkauf eine Sicherheitsgarantie. Im Zuge des Immobilien-Teilverkaufs erhalten Sie eine Auszahlung, mit der sich Investitionen stemmen lassen oder im Alltag ein größerer finanzieller Spielraum entsteht. Die Deutsche Teilkauf verzichtet im Gegensatz zu anderen Anbietern auf ein Durchführungsentgelt, sodass Sie oder Ihre Erben von einem späteren Gesamtverkauf profitieren.

Fazit – das Wichtigste zum Warmwintergarten

  • Ein beheizter Wintergarten als Wohn-Extra ist eine großartige Möglichkeit, mehr Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig mehr vom eigenen Garten zu haben.
  • Sie können Ihren Anbau beliebig personalisieren. Ihren Vorstellungen sind dabei fast keine Grenzen gesetzt.
  • Beachten Sie die Bauvorschriften für einen Warmwintergarten und beraten Sie sich mit dem zuständigen Bauamt.
  • Immobilien-Teilverkauf: Das notwendige Kapital steckt in Ihrer Immobilie. Mit einem Teilverkauf profitieren Sie zusätzlich von Wertsteigerungen Ihres Eigenheims.
Deutsche Teilkauf
Deutsche Teilkauf
Jan. 2022
Artikel teilen:

Fanden Sie den Eintrag Hilfreich?

Der Teilverkauf einer Immobilie sollte immer vom Profi übernommen werden
support

Lassen Sie sich unverbindlich beraten

Infobroschüre anfordern Angebot anfordern

oder vereinbaren Sie kostenlos ein Beratungsgespräch am Telefon

tel 0221 - 7182 9100

oder fragen Sie Lisa:

support
Wie kann Ich Ihnen helfen?
Atrikel teilen:

Haben Sie Fragen?

Fordern Sie hier weitere Informationen zum
Immobilien-Teilverkauf an.

oder lassen Sie sich unverbindlich von einem
unserer Spezialisten beraten:

Phone 0221 - 7182 9100
Teilverkaeufer Ehepaar im Garten