Search
Generic filters
Exact matches only
Filter by Custom Post Type
test
Artikel

Grundrente 2021: Erste Bescheide an Rentner ab Juli

Zufriedener Rentner umarmt seine Ehefrau.

Fordern Sie ganz unkompliziert und unverbindlich Ihr persönliches Teilverkaufs-Angebot an. Wir beraten und führen Sie gerne durch den ganzen Teilverkaufs-Prozess.

Lisa von der Deutschen Teilkauf nimmt Informationen für den Immobilien-Teilverkauf mit Nießbrauchrecht auf.

Im Juli 2020 wurde das Gesetz zum Grundrentenzuschlag beschlossen, welches zum Jahreswechsel in Kraft getreten ist. Mit dem Zuschlag sollen Senioren unterstützt werden, die lange gearbeitet haben, aber nur eine geringe Rente erhalten. Ob auch Sie einen Anspruch auf die Grundrente haben, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Das Grundrentengesetz soll insbesondere für Menschen eine Verbesserung bringen, die viele Jahre gearbeitet haben, aber aufgrund einer unterdurchschnittlichen Entlohnung wenig Rente erhalten. Bei der Grundrente handelt es sich um eine Ergänzung des Rentenanspruchs von Geringverdienern. Ebenfalls berücksichtigt werden Personen, die Lücken in ihrem Lebenslauf wegen Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen haben und deshalb in Teilzeit weniger verdient haben. Die jahrelange Arbeit ohne Vergütung soll demnach bei der Rente berücksichtigt werden.

Die Personengruppe soll dadurch besser gestellt werden als jene Gruppen, die gar nicht oder nur kurz in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Laut der Bundesregierung betrifft die Grundrente derzeit rund 1,3 Millionen Rentner. Im Juli 2021 sollen die ersten Rentenbescheide versendet werden, die darüber Auskunft geben, ob ein Anspruch auf Grundrente besteht.

Grundrente – welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Wer die volle Grundrente beziehen möchte, muss mindestens 35 Jahre Grundrentenzeit abgeleistet haben. Also mindestens 35 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Folgende Rentenbeiträge sowie Beitragszeiten werden berücksichtigt:

  • Pflichtbeiträge aus Berufstätigkeit oder Selbstständigkeit
  • Pflichtbeitragszeiten für die Erziehung von Kindern und die Pflege Angehöriger (bis zu 30 Monate nach der Geburt des Kindes)
  • Berücksichtigungszeiten aufgrund von Kindererziehung und Pflege Angehöriger (bis zum 10. Lebensjahr des Kindes)
  • Ausfallzeiten aufgrund längerer Krankheit oder Rehabilitation
  • Ersatzzeiten, beispielsweise durch politische Haft in der ehemaligen DDR

Neben den Beitragsjahren spielt auch die Höhe des Einkommens eine relevante Rolle. Einerseits richtet sich die Grundrente an Geringverdiener, andererseits dürfen diese aber auch nicht zu wenig verdient haben. Die Grundrente ist an eine Untergrenze gekoppelt, damit Personen nicht vom Zuschlag profitieren, die nur für ein ergänzendes Einkommen gearbeitet haben. Dies kann zum Beispiel bei einem Minijob der Fall sein. 2021 liegt die Untergrenze bei einem Bruttoeinkommen von 1.039 Euro monatlich.

Der Zuschlag entfällt außerdem, wenn durch einen Nebenjob oder durch Mieteinkünfte ein weiteres Einkommen während der Rentenzeit angerechnet wird. Lediglich Rentner, deren Einkommen unter dem Freibetrag von 1.250 Euro für Alleinstehende und 1.950 Euro für verheiratete Paare liegt, erhalten die gesamte Grundrente.

Berechnung der Grundrente – wie setzt sie sich zusammen?

Die Grundrente orientiert sich am Durchschnittsverdienst innerhalb Deutschlands und berechnet sich aus allen Grundrentenzeiten, in denen der Verdienst mindestens 30 Prozent des Durchschnittsverdienstes in Deutschland betragen hat. Sofern das Einkommen für einen Zeitraum unter dem Durchschnittswert lag, wird dieser nicht in die Berechnung aufgenommen. Neben der Untergrenze existiert auch eine Obergrenze. Anspruch auf die Grundrente hat demnach nur, wer nicht mehr als 80 Prozent des Durchschnittseinkommens verdient hat. Im Jahr 2021 liegt der Grenzwert demnach bei monatlich 2.770 Euro brutto.

Durch die monatlichen Rentenversicherungsbeiträge, die vom Bruttolohn abgezogen werden, ergeben sich Entgeltpunkte, welche die Basis der Berechnung darstellen:

  • Errechnung des durchschnittlichen Entgeltpunkte-Werts (Beitragsjahre, in denen Sie weniger als 0,3 Entgeltpunkte erhalten haben, zählen nicht.)
  • Verdopplung des Entgeltpunkte-Wertes (maximal auf 0,8), die Differenz aus beiden Werten ergibt den Zuschlag
  • Kürzung des Zuschlags um 12,5 Prozent
  • Multiplikation des Ergebnisses mit den Beitragsjahren (maximal 35)
  • Umrechnung der Entgeltpunkte in eine Rentenzahlung

Jeder Entgeltpunkt entspricht einem monatlichen Wert von 34,19 Euro in West- und 33,23 Euro in Ostdeutschland. Maximal kann ein Grundrentenzuschlag von circa 420 Euro erlangt werden, allerdings wird bereits jetzt davon ausgegangen, dass der durchschnittliche Zuschlag um die 75 Euro liegen wird.

Immobilien-Teilverkauf – Alternative zur Grundrente

Nicht jeder hat einen Anspruch auf den Grundrentenzuschlag und bei vielen wird dieser geringer ausfallen als vielleicht erhofft. Wer eine Immobilie sein Eigen nennen kann, hat eine ideale Altersvorsorge getroffen, allerdings fällt es vielen Senioren schwer, ihre vertraute Umgebung im Alter zu verlassen. Mit dem Immobilien-Teilverkauf können Eigenheimbesitzer ihre Rente aufbessern, ohne das geliebte Zuhause verlassen zu müssen.

Bei einem Teilverkauf veräußert der Eigenheimbesitzer maximal 50 Prozent seiner Immobilie weshalb ihm auf jeden Fall die Mehrheit am Haus gehört. Bei diesem Modell wird ein Teil des im Eigenheim steckenden Kapitals in Geldvermögen umgewandelt. Der Eigentümer erhält auf Basis des Nießbrauchrechts ein lebenslanges Nutzungs- und Wohnrecht seiner Immobilie.

Fazit – das Wichtigste zur Grundrente

  • Anspruch: Anspruch auf den Grundrentenzuschlag haben Rentner, die 35 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben und nicht mehr als 80 Prozent des deutschen Durchschnittseinkommens verdient haben. Ausgeschlossen sind jedoch Einkommen, die lediglich als Zuverdienst (Nebenjob) betrachtet werden.
  • Kein Antrag nötig: Die Grundrente muss nicht beantragt werden. Besteht ein Anspruch, zahlt die Rentenversicherung den Zuschlag automatisch aus.
  • Bescheide: Erste Bescheide werden voraussichtlich ab Juli 2021 an Rentner versendet.
  • Rente aufstocken: Wer keinen oder nur einen geringen Zuschlag zu seiner Rente bekommt, kann diese mit einem Immobilien-Teilverkauf aufstocken.
Marian Kirchhoff
Marian Kirchhoff
Jul. 2021
Artikel teilen:

Fanden Sie den Eintrag Hilfreich?

Der Teilverkauf einer Immobilie sollte immer vom Profi übernommen werden
support

Lassen Sie sich unverbindlich beraten

Infopaket anfordern Angebot anfordern

oder vereinbaren Sie kostenlos ein Beratungsgespräch am Telefon

tel 0211 - 545 910 50

oder fragen Sie Lisa:

support
Wie kann Ich Ihnen helfen?
Atrikel teilen:

Haben Sie Fragen?

Fordern Sie hier weitere Informationen zum
Immobilien-Teilverkauf an.

oder lassen Sie sich unverbindlich von einem
unserer Spezialisten beraten:

Phone 0211 - 545 910 50
Teilverkaeufer Ehepaar im Garten
ChatWidgetReady function signals that the script is fully operational