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Grunderwerbsteuer beim Immobilienverkauf und Immobilien-Teilverkauf

Hausverkauf beim Notar.

Wer ein Grundstück, ein Haus oder eine Wohnung kauft, muss Grunderwerbsteuer an den Staat zahlen. In welcher Höhe die Steuer anfällt, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Die wichtigsten Fragen zur Grunderwerbsteuer beantworten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Die Grunderwerbsteuer zählt zu den sogenannten Kaufnebenkosten, die bei einem Immobilienkauf zusätzlich zum Kaufpreis anfallen. Sie wird immer fällig, wenn ein Grundstück erworben wird, unabhängig davon, ob sich auf diesem eine Immobilie befindet. Bei der Grunderwerbsteuer handelt es sich um eine einmalige Steuer.

Käufer oder Verkäufer– wer zahlt die Grunderwerbsteuer?

In erster Linie sind sowohl Käufer als auch Verkäufer grunderwerbsteuerpflichtig. Im Normalfall übernimmt allerdings der Käufer die Zahlung der Steuer, da sie eine wichtige Voraussetzung ist, um als rechtmäßiger Eigentümer der Immobilie zu gelten.

Immobilienverkäufe müssen in Deutschland immer über einen Notar durchgeführt werden. Der Notar fungiert als unabhängige und unparteiliche Person zwischen dem Käufer und Verkäufer und übernimmt die Beurkundung des Kaufvertrags. In diesem wird festgeschrieben, welche Partei die Grunderwerbsteuer bezahlt. Sie wird direkt nach Vertragsabschluss fällig.

In den folgenden Schritten erfahren Sie, wie die Abführung der Grunderwerbsteuer funktioniert:

  • Schritt 1: Nach der Vertragsunterzeichnung informiert der Notar das Finanzamt über den Immobilienverkauf.
  • Schritt 2: Auf Basis dieser Informationen erstellt das Finanzamt einen Steuerbescheid, der sich an die grunderwerbsteuerpflichtige Person richtet.
  • Schritt 3: Anschließend wird die Grunderwerbsteuer innerhalb einer Frist von vier Wochen an das Finanzamt überwiesen.
  • Schritt 4: Nach dem Erhalt des Geldes stellt das Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Diese Bescheinigung garantiert, dass der Käufer aus steuerrechtlicher Sicht Eigentümer der Immobilie oder des Grundstücks werden kann.
  • Schritt 5: Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird vom Notar beim Grundbuchamt eingereicht. Nun kann der Käufer als Eigentümer im Grundbuch vermerkt werden.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in den Bundesländern?

Die Grunderwerbsteuer ist ein prozentualer Anteil des Kaufpreises. Je nach Bundesland variiert der Steuersatz und reicht von 3,5 Prozent bis zu 6,5 Prozent. Bundesweit liegt die durchschnittliche Besteuerung bei 5,44 Prozent.

BundeslandSteuersatz
Baden-Württemberg5,0 %
Bayern3,5 %
Berlin6,0 %
Brandenburg6,5 %
Bremen5,0 %
Hamburg4,5 %
Hessen6,0 %
Mecklenburg-Vorpommern6,0 %
Niedersachsen5,0 %
Nordrhein-Westfalen6,5 %
Rheinland-Pfalz5,0 %
Saarland6,5 %
Sachsen3,5 %
Sachsen-Anhalt5,0 %
Schleswig-Holstein6,5 %
Thüringen6,5 %

Verkauf an Verwandte – wann ist keine Grunderwerbsteuer fällig?

Bei Immobilienverkäufen und -käufen kann es auch vorkommen, dass keine Grunderwerbsteuer gezahlt werden muss. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Immobilie an ein direktes Familienmitglied, einen Verwandten ersten Grades, verkauft wird.

Auch im Rahmen einer Schenkung oder bei einem Immobilienkauf im Todesfall wird keine Grunderwerbsteuer erhoben. Allerdings kann es in diesen Fällen zu anderweitigen Besteuerungen kommen. Diese sind im Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz festgelegt. Näheres zu Immobilien bei einer Erbschaft, lesen Sie außerdem hier.

Grunderwerbsteuer beim Immobilien-Teilverkauf

Ein Immobilien-Teilverkauf läuft ähnlich ab wie der Gesamtverkauf einer Immobilie. Der Eigentümer veräußert allerdings nur einen Anteil, bis zu 50 Prozent, seiner Immobilie und erhält auf Basis des Nießbrauchrechts lebenslanges Nutzungs- und Wohnrecht. Wie genau ein Immobilien-Teilverkauf abläuft, erfahren Sie hier.

Auch bei einem Immobilien-Teilverkauf fällt die Grunderwerbsteuer an. In der Regel übernimmt diese der Teilkäufer. Die Deutsche Teilkauf kommt jedoch vollständig für die Grunderwerbsteuer auf. Auch alle weiteren bei einem Teilverkauf anfallenden Kosten wie Notar-, Grundbuch- und Sachverständigenkosten übernimmt die Deutsche Teilkauf vollständig. Unsere Sicherheitsgarantie schützt in diesem Zusammenhang nicht nur vor versteckten Kosten, sondern garantiert zusätzlich, dass das Nießbrauchrecht auf die gesamte Immobilie und im ersten Rang des Grundbuchs eingetragen wird.

Fazit – das Wichtigste zur Grunderwerbsteuer

  • Wer zahlt? Normalerweise zahlt der Käufer die Grunderwerbsteuer, tendenziell sind jedoch Käufer und Verkäufer einkommensteuerpflichtig.
  • Höhe der Grunderwerbsteuer: Die Höhe der zu entrichtenden Grunderwerbsteuer orientiert sich an dem jeweiligen Bundesland, in dem der Immobilienverkauf stattfindet.
  • Immobilien-Teilverkauf: Die Deutsche Teilkauf übernimmt alle Kaufnebenkosten bei einem Teilverkauf, auch die Grunderwerbsteuer.
Marian Kirchhoff
Marian Kirchhoff
Sep. 2021
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