Search
Generic filters
Exact matches only
Filter by Custom Post Type
test

Das Nutzungsentgelt

älteres Ehepaar berechnet das anfallende Nutzungsentgelt beim Teilverkauf.

Wer über das Wohnrecht oder das Nießbrauchrecht für eine Immobilie verfügt, darf diese nutzen, ohne selbst der Eigentümer zu sein. In bestimmten Fällen, etwa beim Immobilien-Teilverkauf, wird für die Nutzung der Immobilie deshalb ein monatliches Nutzungsentgelt bezahlt.

Fordern Sie ganz unkompliziert und unverbindlich Ihr persönliches Teilverkaufs-Angebot an. Wir beraten und führen Sie gerne durch den ganzen Teilverkaufs-Prozess.

Lisa von der Deutschen Teilkauf nimmt Informationen für den Immobilien-Teilverkauf mit Nießbrauchrecht auf.

Das Nutzungsentgelt beim Immobilien-Teilverkauf

Eine sogenannte Nutzungsgebühr muss bei einem im Grundbuch eingetragenen Wohnrecht nicht zwangsläufig fällig sein werden. Bei dem Teilverkauf einer Immobilie ist es jedoch üblich, dass zwischen beiden Parteien eine entsprechende Vertragsvereinbarung geschlossen wird.

Dabei verkauft ein Immobilieneigentümer einen Teil seiner Immobilie an einen Anbieter wie die Deutsche Teilkauf. Der Teilverkäufer erhält ein lebenslanges Nießbrauchrecht für die gesamte Immobilie, das im ersten Rang des Grundbuchs eingetragen wird. Er kann darin wohnen bleiben und sogar Mieteinnahmen damit erzielen. Die Deutsche Teilkauf wird den erworbenen Miteigentumsanteil an der Immobilie dauerhaft nicht nutzen und erhält dafür eine Kompensationszahlung in Form des Nutzungsentgelts.

Wenn es um ein Verhältnis innerhalb der Familie geht, etwa wenn ein Eigentümer seine Immobilie seinen Kindern schenkt und dabei für sich ein lebenslanges Wohnrecht für die Immobilie eintragen lässt, wird dafür kein Nutzungsentgelt vereinbart.

Wie hoch ist das Nutzungsentgelt?

Wird im Zuge eines Nießbrauchs ein Nutzungsentgelt zwischen Nießbrauchnehmer und Nießbrauchgeber vereinbart, kann die Höhe des Entgelts individuell bestimmt werden. Bei einem Immobilien-Teilverkauf an die Deutsche Teilkauf zahlt der Teilverkäufer im Gegenzug für sein lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht ein monatliches Nutzungsentgelt, das sich am aktuellen Verbraucherpreisindex orientiert und durch das Statistische Bundesamt ermittelt und regelmäßig angepasst wird. Die Gebühr beläuft sich in der Regel auf jährlich 2,9 bis 3,0 Prozent des ausgezahlten Wunschbetrages. Bei Vertragsabschluss kann eine Sollzinsbindung zwischen 5 und 15 Jahren festgeschrieben werden. Die Verpflichtungen bezüglich des Nutzungsentgelts enden spätestens drei Monate nach dem Ableben des Wohnberechtigten.

Nießbrauchrecht mit Nutzungsentgelt: Die Nebenkosten

Wer über das Wohnrecht oder das Nießbrauchrecht für eine Immobilie verfügt, kommt in der Regel selbst für die Nebenkosten auf.

Auch beim Immobilien-Teilverkauf muss der Teilverkäufer, der das Nießbrauchrecht für die Immobilie hat, selbst für die von ihm verursachten Nebenkosten aufkommen. Falls er die Immobilie vermietet, wozu ihn das Nießbrauchrecht im Gegensatz zum bloßen Wohnrecht berechtigt, kann er wie bei jeder Vermietung üblich die umlagefähigen Nebenkosten (etwa Müllabfuhr, Abwassergebühr, Grundsteuer) an seine Mieter weitergeben.

Zusammenfassung

Dafür, dass der Teilverkäufer das Nießbrauchrecht für die Immobilie erhält und sie somit bewohnen oder vermieten kann, entrichtet er jährlich ein Nutzungsentgelt von bis zu 3,0 % des Auszahlungsbetrages an den Teilkäufer.

Deutsche Teilkauf
Deutsche Teilkauf
Dez. 2020