Renovierung

Unter den Begriff Renovierung fallen Maßnahmen, die der Instandsetzung von Immobilien dienen. Durch Renovierungsarbeiten werden Schäden, die aufgrund von Abnutzung entstehen, beseitigt, um das Gebäude auf seinen vorherigen Zustand zurückzusetzen. Bei Renovierungen handelt es sich also um Erhaltungsmaßnahmen.
Anders als bei Modernisierungsmaßnahmen kann ein Vermieter die Kosten für Erhaltungsmaßnahmen nicht auf seinen Mieter umlegen. Renovierungsarbeiten beziehungsweise Instandsetzungen der Mietsache sind Sache des Vermieters. Eine Ausnahme gilt bei Kleinreparaturen, die bis etwa 75 Euro Kosten verursachen. Für diese können Vermieter verlangen, dass der Mieter dafür aufkommen muss. Diese Kostengrenze muss im Mietvertrag festgehalten sein, sonst ist sie unwirksam. Teilweise haben Gerichte entschieden, dass Kosten bis zu 120 Euro an den Mieter weitergegeben werden können, in der Regel werden jedoch 75 Euro als Grenze vereinbart.

Dem § 555a BGB zufolge müssen es Mieter dulden, wenn der Vermieter Maßnahmen zur Instandhaltung vornimmt. Jedoch muss der Vermieter die Umsetzung der Maßnahmen vorher ankündigen.