Checkliste Hausverkauf: Das sollten Sie als Eigentümer beachten

Der Verkauf der eigenen Immobilie ist ein großer Schritt. Umso sorgfältiger sollte er im Vorhinein durchdacht und geplant werden. Für Laien ist es oft eine Herausforderung, die Immobilie sicher und zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. Mithilfe unserer Checkliste sind Sie als Eigentümer gut für den Hausverkauf vorbereitet. In unserem Blogbeitrag erfahren Sie außerdem, was sonst noch beim Verkauf einer Immobilie wichtig ist.

Checkliste Hausverkauf
Inhaltsverzeichnis

Hausverkauf mit professioneller Unterstützung 

Die momentane Nachfrage nach Immobilien ist groß und übersteigt häufig das Angebot auf dem Markt. Das sind zunächst gute Voraussetzungen für den Verkauf Ihrer Immobilie. Dennoch benötigt ein Hausverkauf neben Geduld auch Expertise. Deshalb sollten Sie sich als Eigentümer vorab vorbereiten und sich zum Beispiel über den Immobilienmarkt informieren. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, sich professionelle Unterstützung beim Hausverkauf zu holen.  

Ein kompetenter Immobilienmakler weiß, wie eine Immobilie am besten vermarktet werden kann und worauf es dabei ankommt. Auch mit den Preisen und Besonderheiten auf dem Immobilienmarkt ist er bestens vertraut. Deshalb erzielen viele Immobilieneigentümer mithilfe eines Maklers einen höheren Verkaufspreis für ihr Haus, als wenn sie es selbst veräußern würden. Zudem sparen sie Zeit, da der Makler diverse Aufgaben übernimmt – zum Beispiel das Erstellen eines Exposés und Durchführen von Besichtigungen mit Interessenten.  

 

Wichtiges vor dem Hausverkauf 

Vorbereitung ist das A und O: Das gilt in vielen Lebenssituationen, so auch beim Hausverkauf. Je besser Sie sich vorbereiten, desto reibungsloser wird der Verkauf Ihrer Immobilie funktionieren. Der erste Schritt ist die Festlegung der Zielgruppe – entweder gemeinsam mit einem Makler oder allein. Soll Ihr Haus zum Beispiel an eine Familie verkauft werden oder an ein älteres Ehepaar? Wollen Sie Ihr Haus möbliert oder unmöbliert verkaufen? Entsprechend können Sie weitere Schritte einleiten. Zudem ist zu klären, ob eventuelle Sanierungsmaßnahmen an der Immobilie vor dem Verkauf durchgeführt werden müssen. 

Darüber hinaus sollten Sie alle notwendigen Unterlagen für den Hausverkauf zusammentragen. Diese benötigt auch der Makler für ein aussagekräftiges Exposé. Dazu gehören zum Beispiel  

  • Grundbuchauszug, 

  • Katasterauszug, 

  • aussagekräftige Fotos vom Haus. 

 In unserer Checkliste am Ende dieses Beitrags erhalten Sie diese sowie weitere Informationen noch einmal in der Übersicht. 

 

Wertermittlung der Immobilie  

Um die Immobilie auf dem Markt anzubieten, sollten Sie den Marktwert des Objekts kennen. Ein geprüfter Sachverständiger kann den marktgerechten Preis für die Immobilie ermitteln. So vermeiden Sie einerseits, dass Sie Ihr Haus unter Wert verkaufen. Andererseits schrecken Sie zum Beispiel keine Interessenten durch zu hohe Forderungen ab. Zudem bietet ein solches Gutachten eine transparente Ausgangslage für bevorstehende Verhandlungen. Es wirkt auf viele potenzielle Käufer vertrauenswürdig und seriös. In unserem Blogbeitrag „Darauf gilt er bei der Bewertung Ihrer Immobilie zu achten" erhalten Sie weitere hilfreiche Tipps. 

 

Eigentumsverhältnisse klären 

Bevor Ihr Haus an einen neuen Eigentümer überschrieben wird, müssen die Eigentums- und Besitzverhältnisse geregelt werden. Sind Sie alleiniger Eigentümer der Immobilie oder gibt es Miteigentümer, denen ein Erlösanteil beim Verkauf zusteht? Außerdem muss geklärt werden, ob das Haus mit einer Grundschuld belastet ist und ob die Höhe des Kaufpreises von der Immobilie an einen eventuellen Kreditgeber bereits abgezahlt ist. Sollte letzteres nicht der Fall sein, muss die Bank als Darlehensgeber einer Überschreibung der Schuldenlast auf den neuen Eigentümer zustimmen. Die benötigten Informationen stehen im Grundbuch. Mehr dazu erfahren Sie hier

 

Teilverkauf vs. Komplettverkauf 

Eine alternative zum Komplettverkauf Ihres Eigenheims stellt ein Teilverkauf dar. Hierbei können Sie bis zu 50 Prozent Ihrer Immobilie in Geld umwandeln und bleiben weiterhin in Ihrem Zuhause wohnen. Das Nießbrauchrecht wird im ersten Rang des Grundbuches eingetragen, was Ihnen ein lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht am gesamten Grundbesitz zusichert. Was das genau bedeutet und welche Vorteile es hat, erfahren Sie hier.  

Nach dem Teilverkauf zahlen Sie lediglich ein monatliches Nutzungsentgelt an den Teilkäufer. Zudem profitieren Sie bei einem Teilverkauf – im Gegensatz zu einem Komplettverkauf des Hauses oder der Eigentumswohnung – von möglichen künftigen Wertsteigerung. Denn Immobilien gelten seit langem als wertbeständige Altersvorsorge. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag „Wertsteigerung von Immobilien: Warum Eigentum eine sinnvolle Geldanlage ist“. 

Berechnen Sie Ihren Vorteil mit einem Immobilien-Teilverkauf

Die Vor- und Nachteile des Teilverkaufs gegenüber einem Komplettverkauf Ihrer Immobilie haben wir Ihnen in dieser Tabelle zusammengefasst.

Teilverkauf vs. Gesamtverkauf einer Immobilie

Fazit zum Hausverkauf 

 

  • Professionelle Unterstützung: Ein Makler kennt die Gegebenheiten des Immobilienmarkts und weiß, wie er Ihre Immobilie am besten vermarktet. 

  • Vorbereitung: Beim Hausverkauf müssen Sie viele Aspekte beachten. Es erfordert eine gute Vorbereitung, damit Sie am Ende den bestmöglichen Verkaufspreis erzielen können – unsere Checkliste hilft Ihnen dabei. Laden Sie die PDF-Datei einfach herunter und drucken Sie die Checkliste aus. So können Sie die Fragen Schritt für Schritt abarbeiten. 

  • Gutachten: Ein Gutachten bildet die Grundlage für den Verkauf Ihres Hauses. Lassen Sie sich von einem unabhängigen und zertifizierten Sachverständigen beraten und ein Gutachten erstellen. 

  • Eigentümerfrage: Klären Sie vorab, ob es Miteigentümer gibt. Diese müssen beim Verkauf mit begünstigt werden. Zudem stellt sich die Frage, ob eine Grundschuld eingetragen ist und ob gegebenenfalls noch ein Kredit für die Immobilie abbezahlt wird. 

  • Teilverkauf vs. Komplettverkauf: Ein Immobilien-Teilverkauf stellt eine Alternative zum Komplettverkauf dar. So können Sie in Ihrem Zuhause bleiben und es bei Bedarf vermieten. Zudem profitieren Sie von möglichen künftigen Wertsteigerungen Ihres Immobilienanteils. Allerdings sind daran auch Arbeit und Verantwortungen gekoppelt. Wägen Sie ab, was für Sie sinnvoll ist.

Hier können Sie die Checkliste für Ihren Hausverkauf als PDF-Datei downloaden.